Aktiv im Weltkulturerbe

Orgelspielen lernen und damit eine Kulturtradition entdecken um die uns der ganze Globus beneidet.


Vom 4. bis 9. Dezember 2017 tagte der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe in Jeju, Korea und entschied dabei auch über die Aufnahme der deutschen Nominierung "Orgelbau und -musik" in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit bei der UNESCO. 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern, 180 Lehrlingen sowie 3.500 hauptamtlichen und zehntausenden ehrenamtlichen Organisten prägen das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Ungefähr 50.000 Orgeln sind derzeit hierzulande im Einsatz."
Den vollen Text der Pressemeldung kann man hier auf der UNESCO-Seite weiterlesen.
Auch das Bewerbungsvideo unserer Nation (ca. 10min) ist recht sehenswert. Mit im Bild ganz kurz auch Kantor Martin Hesse aus Gera, sowie einige Studenten der Heidelberger Musikhochschule, von denen zwei auch im Juli 2017 zu einer Hochzeit in Eisenberg waren und z.B. die historische Orgel der Eisenberger Schlosskirche bewundert haben.

Jede Orgel ist ein Unikat und so können Sie ein sehr besonderes Stück Ihrer kulturellen Heimat kennenlernen - hier zum Beispiel die weltweit einzigartige Orgellandschaft Mitteldeutschlands mit Ihrem besonders dichten Bestand an historischen Orgeln aus über drei Jahrhunderten!

Von rauschendem Plenumklang mit allen Registern bis hin zu zarten und filigran kammermusikalischen Klängen bietet eine Orgel schier unerschöpfliche Möglichkeiten an Klangwelten, so wie schon der berühmte französische Schriftsteller Honoré de Balzac (1799-1850) schrieb: "Die Orgel ist ohne Zweifel das größte, das kühnste und das herrlichste aller von menschlichem Geist erschaffenen Instrumente. Sie ist ein ganzes Orchester, von dem eine geschickte Hand alles verlangen, auf dem sie alles ausführen kann."


Unterricht erteilt auf Anfrage Kantor Philipp Popp. Üblicherweise wie folgt:
  • Unterricht ist wöchentlich eine Dreiviertelstunde
  • Unterricht ist in der Schulzeit - in den Schulferien nur nach Absprache
  • Unterrichtsort ist die Stadtkirche St. Peter in Eisenberg
    (im Sommer evtl. auch Schlosskirche, im Winter Kantorat Eisenberg (Markt 11))
  • Übmöglichkeiten bestehen in der Stadtkirche und im Diakoniezentrum Bethesda (bzw. an den Instrumenten in den Dorfkirchen der Region nach Absprache mit dem dortigen Gemeindekirchenrat)
  • Da der Unterricht zur Hälfte vom Kirchenkreis finanziert wird, liegen die Kosten derzeit bei nur 8,00€/Unterrichtsstunde, die halbjährlich oder jährlich an die Kirchengemeinde Eisenberg (Verwendungszweck Kirchenmusik) überwiesen werden können. Wem es möglich ist, ist herzlich gebeten, diesen Betrag freundlich aufzurunden - dafür kann auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
  • Grundkenntnisse des Klavierspiels oder zumindest Noten-Lesen-Können sind erforderlich! 


Und auch auf der Posaune...

Zum Herbst 2018 soll es eine neue Bläser-Anfängergruppe geben. Nähere Informationen dazu hier auf der Startseite. Der Unterrichtsmodus wird noch vereinbart (Gruppe, Einzeln, Theorie) und war zumindest bisher so:

Einzelunterricht erteilt auf Anfrage Kantor Philipp Popp. Bisher wie folgt:

  • Unterricht ist wöchentlich eine halbe Stunde
  • Unterricht ist in der Schulzeit - in den Schulferien nur nach Absprache
  • Unterrichtsort ist das Kantorat Eisenberg (Markt 11) oder die Feuerwehr Thiemendorf
  • Ein Instrument kann kostenfrei von der Kirchengemeinde ausgeliehen werden. Es ist allerdings anzustreben sich ein eigenes Instrument zu beschaffen.
  • Da der Unterricht zum größten Teil vom Kirchenkreis finanziert wird, werden keine weiteren Kosten erhoben!
    Spenden zur Unterstützung der musikalischen Arbeit sind natürlich herzlich willkommen. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden.
  • Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.
  • Alle Instrumente werden nicht-transponierend "in C" unterrichtet, also in Partitur-/Klavierschreibweise und nicht in B (Trompeten) oder in F (Hörner), wie in Orchestern, beim Militär, oder bei Blaskapellen üblich.
    Im Anschluss an die Unterrichtszeit ist also das Mitspielen im Eisenberger, Thiemendorfer oder Caaschwitzer Posaunenchor vorgesehen.